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Nicht jede Immobilienblasenschwäche braucht einen Arzt. Dafür gibts diesen Blog.

Was ist eigentlich ein Schuldbrief?

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Wer eine Immobilie erwirbt, benötigt in der Regel einen Kredit. Die Sicherheit für diesen Kredit erfolgt durch die Verpfändung eines Grundstücks und wird daher Hypothek genannt. Es ist etwas abstrakt zu verstehen, wer jedoch gut plant, erspart sich spätere Kosten.

Das gängigste Grundpfandrecht ist der Schuldbrief. Der bereits etwas antiquierte Papier-Schuldbrief ist ein Wertpapier. Lautet dieser auf den Namen des Gläubigers, so handelt es sich um einen Namenschuldbrief oder um einen Inhaberschuldbrief, wenn dieser auf den jeweiligen, nicht namentlich genannten Inhaber ausgestellt ist. Die Handhabung dieser Titel ist aufwändig und kostenintensiv. Der Verlust eines Schuldbriefes bedingt eine gerichtliche Kraftloserklärung und kostet viel Zeit und Geld.

Es lohnt sich, einen Papier-Schuldbrief in einen Register-Schuldbrief umzuwandeln. Der Register-Schuldbrief ist kein physisches Wertpapier. Der Name des Gläubigers wird im Grundbuch eingetragen. Dieses Vorgehen macht die Handhabung sehr einfach und sicher.

Im Normalfall können beim Immobilienkauf die bestehenden Schuldbriefe durch den Käufer übernommen werden und die Bank stellt die Hypothek zur Verfügung. Oft reicht jedoch die vorhandene Schuldbriefsumme für die Finanzierung nicht aus. Es lohnt sich, einen künftigen Geldbedarf bereits beim Kauf einzuplanen und den Schuldbrief höher erstellen zu lassen als für den Kauf notwendig. Bei einem späteren Umbau kann diese Reserve beansprucht werden, ohne dass beim Grundbuchamt Kosten entstehen.

Weniger Sinn macht eine Aufteilung der Schuldbriefe wenn es um verschiedene Laufzeiten bei der Hypothek geht. Bei zeitlich weit auseinanderliegenden Laufzeiten ist ein Bankwechsel schwierig und aufgeteilte Schuldbriefe allein helfen hier nicht weiter. Welche Laufzeiten und Hypothekarprodukte sinnvoll sind, muss unbedingt gut abgeklärt sein. Hier kann erstaunlich viel Geld gespart werden.

Eine neutrale Beratung oder die Einholung einer Zweitmeinung bringt Sicherheit für die richtige Entscheidung.

info@stacherimmo.ch

 

Neue Wohnformen gesucht!

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Wir vermitteln nicht einfach nur Immobilien. Wir nehmen uns Zeit, beraten und begleiten unsere Kunden, damit sie die richtige Entscheidung treffen. Aus zahlreichen Beratungen und Gesprächen nehmen wir Bedürfnisse auf und suchen nach passenden Lösungen.


Auf vielseitigen Wunsch nehmen wir das Thema Wohnen nach der Pensionierung in Angriff. Die passende Wohnform ist ein grosses Anliegen von vielen Menschen und doch so schwierig zu verwirklichen.


Eine langjährige Kundin möchte ihre Vorsorgegelder nicht am Finanzmarkt anlegen. Die ethische Verantwortung ist für sie sehr wichtig. Viele Aktien kommen für sie wegen zu wenig Nachhaltigkeit, mangelndem Umweltbewusstsein, zu grosser Gier nach Rendite und weiteren ähnlichen Gründen, nicht in Frage. Sie möchte sich im Alter auch nicht Sorgen machen müssen um ihre Gelder. Nach einem langen Berufsleben im Gesundheitsbereich, hat sie die Suche nach der passenden Wohnform zu einer ihrer obersten Prioritäten erklärt.


Da geht es um Wohnen in Gemeinschaft. Eigene und auch gemeinschaftlich genutzte Räume in denen ein Zusammenleben mit Austausch stattfinden kann.


Wie helfen wir weiter? Wir sammeln Kontakte und bringen Gleichgesinnte zusammen. Anschliessend beginnt die konkrete Suche nach geeigneten Objekten. Das Bedürfnis nach Wohngemeinschaften im Alter wächst stetig. Melden Sie sich bei uns, wir bauen das Netzwerk laufend aus!

info@stacherimmo.ch

 

Steuern sparen!

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Vor nicht allzu langer Zeit ist wieder einmal die obligate Steuerrate ins Haus geflattert. Da liegt der Gedanke, wie sich diese Summe verringern liesse, doch nahe! Wenn der Kauf eines Eigenheims geplant ist, ist zuerst natürlich Sparen angesagt. Wenn gleichzeitig auch noch die Steuerlast reduziert werden kann, ist dies ein zusätzlicher Gewinn. Aber wie ist das denn überhaupt möglich?

Die einfachste Variante betrifft das Vorsorgekonto der Säule 3a. Bei einer Erwerbstätigkeit mit Pensionskassenabzug kann jährlich die Summe von max. CHF 6‘826 einbezahlt werden. Mit dieser Einzahlung kann die Steuerlast schon einmal um ein nettes Sümmchen reduziert werden. Je nach Einkommen sind dies locker über zweitausend Franken im Jahr.

Aber Achtung, über dieses Guthaben kann nicht einfach frei verfügt werden. Gesetzlich ist genau vorgeschrieben, zu welchen Zwecken diese Mittel verwendet werden dürfen.

Der Kauf von selbstbewohntem Wohneigentum gehört zu den erlaubten Verwendungszwecken. Auch für Investitionen in die eigene Liegenschaft können diese Gelder beansprucht werden.

Bei der Wahl der Säule 3a gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten. Das heute schlecht bis gar nicht verzinste Konto eignet sich nur für kurzfristige Lösungen. Mittelfristig ist das Sparen mit Wertschriften eine rentablere Angelegenheit. Wertschriften bergen jedoch bekanntlich Risiken, denen sich der Anleger bewusst sein sollte. Entsprechend ist die Erstellung eines Risikoprofils sinnvoll und wichtig. Genauer untersucht werden sollten auch die Gebühren. Denn versteckte Transaktionskosten können die Rendite beträchtlich schmälern. Ein Indexfonds ist in der Regel einer aktiv verwalteten Lösung vorzuziehen. Und beim späteren Bezug der Gelder sind ebenfalls Kosten möglich.

Sollen die Gelder später für den Kauf eines Eigenheims zur Verfügung stehen, dürfte eine Versicherungslösung nicht eben optimal sein. Denn die Wertentwicklung der Versicherungspolice steigert sich nämlich erst nach drei Jahren.

Die Altersvorsorge – der eigentliche Zweck dieses Instruments – lässt sich mit der Säule 3a ebenfalls planen. Um die Steuern, welche beim Bezug anfallen, bereits während der Laufzeit zu beeinflussen, macht das Sparen in verschiedenen Vorsorgeprodukten Sinn. So sind später gestaffelte Bezüge zu niedrigeren Steuersätzen (Stichwort: Steuerprogression) möglich. Zudem können die Anlagerisiken besser verteilt werden.

Eine neutrale Beratung oder die Einholung einer Zweitmeinung bringt Sicherheit für die richtige Entscheidung.

 

Vererben und Verschenken

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Die Tochter möchte eine Familie gründen und die Mietwohnung wird bald zu eng. Da möchten Sie als Eltern gerne einspringen und ihr finanziell unter die Arme greifen. Das dürfen Sie gerne tun, aber Achtung: Ihr Sohn hat ein Anrecht auf einen Ausgleich. Und wie steht es um Ihre Altersvorsorge? Deckt eine Pensionskassenrente zusätzlich zur ersten Säule Ihre Lebenshaltungskosten? Wie berappen Sie künftige Renovationen an Ihrer Immobilie? Die Planung dieses Vorhabens ist nicht nur erbrechtlich sondern auch in finanzieller Hinsicht sehr wichtig.

In einer anderen Ausgangslage ist das Paar im Konkubinat. Beide haben erwachsene Kinder aus früheren Ehen. Sie besitzt ein Haus, das sie gemeinsam bewohnen. Sollte der Lebenspartner zum Miteigentümer gemacht werden, weil er an dringend notwendige Investitionen am Haus mitbezahlt? Was ist in einem Todesfall? Wie kann sie sicherstellen, dass ihr Vermögen den eigenen Kindern zu Gute kommt?

Wie steht es um Ihr Testament? Stehen Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung immer noch auf Ihrer Pendenzenliste?

Nebst dem Verkaufen von Immobilien sind wir auch in fachlichen / erbrechtlichen Fragen für Sie da. So individuell wie Sie ist auch Ihre Ausgangslage - und da benötigen Sie eine adressatengerechte, professionelle Beratung. Kommen Sie einfach auf uns zu. In einem ersten kostenlosen Gespräch finden wir den Start zu passenden Massnahmen. Und zu guter Letzt: Wir haben das Netzwerk für weiterführende Lösungen!

 

Gratiskultur, die keine ist.

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«Wir bewerten Ihre Liegenschaft gratis»
Seit einiger Zeit werben Immobilienfirmen in Fernsehspots, Zeitungsinseraten und Online mit sogenannten Gratisbewertungen um die Gunst neuer Kunden. Nun ist das so eine Sache mit «gratis» weil wir ja insgeheim wissen, dass es eigentlich nichts gratis gibt. Wir erinnern uns noch an die früheren 2000 Jahre, als die Mobilfunkbranche ihre Kundinnen und Kunden mit Gratishandys köderte. Wir alle wussten, dass wir das vermeintlich kostenlose, schicke Nokia in einem Zweijahresvertrag abstottern mussten.

Bei der Gratisbewertung von Immobilien liegt der Hase aber woanders begraben. Was sich als Onlinedienstleistung anbietet, ist in Wirklichkeit das Sammeln von Daten. Und Daten, dass wissen wir, sind das Gold im digitalen Zeitalter. Fazit: Sie können davon ausgehen, dass Sie Ihre Daten gratis zu Marketingzwecken zur Verfügung stellen. Wer die Gratisbewertung schon einmal ausprobiert hat weiss, dass mit erstaunlich wenigen Angaben wohl ein Wert errechnet wird, dieser jedoch in einer so breiten Preisspanne liegt, dass darauf kein Verlass ist.

Kehren wir die Sache mal um. Die Bewertung einer Liegenschaft ist ein seriöses Handwerk und bedarf langjähriger Erfahrung sowie fundierter Marktkenntnisse. Da kommt es nicht einfach auf das Baujahr und die Parzellengrösse an. Die Beurteilung für einen erfolgreichen Verkauf sind also weit mehr als eine Dateneingabe im System. In einem persönlichen Gespräch vor Ort erklären wir Ihnen gerne, worauf es ankommt.